Intro – Hat sich das Warten gelohnt?
Sie ist endlich da. Die Pimax Dream Air.
Und ja, wie so viele Pimax-Produkte zuvor hat auch sie deutlich länger gebraucht als ursprünglich angekündigt. Zuerst war von Mai 2025 die Rede. Jetzt haben wir März 2026. Fast ein ganzes Jahr später als geplant.
Also die große Frage:
Hat sich das Warten gelohnt?
Die Antwort ist ein klares Ja.
Das ist ohne jeden Zweifel das beste Headset, das Pimax je gebaut hat. Nicht nur ein kleines Upgrade. Nicht nur eine Iteration. Das hier ist ein fundamentaler Richtungswechsel für das Unternehmen.
Zum ersten Mal liefert Pimax eine VR Brille im kleinen Format. Kein massiver Klotz mehr im Gesicht. Keine Unwucht. Kein Gefühl mehr, als würdet ihr Teil eines verrückten VR Experiments sein. Die Dream Air ist leicht, kompakt und modern.
Und sie ist ein absoluter Kracher.
Für die meisten PCVR-Enthusiasten wird das genau das Headset sein, auf das ihr gewartet habt. Endlich High-End Bildqualität in einem kompakten Design.
Aber sie ist nicht zu 100 Prozent perfekt.
Es gibt weiterhin Bereiche mit viel Verbesserungspotenzial. Es gibt Konkurrenten, die manche Dinge anders und teilweise auch besser machen. Und genau darüber sprechen wir in diesem Review.
Unterm Strich muss man aber sagen:
Das ist das stärkste Statement, das Pimax je in der VR-Industrie gesetzt hat.
Und zum ersten Mal seit Langem fühlt es sich so an, als würde bei Pimax wirklich alles zusammenkommen.
Features & Verarbeitungsqualität
Die Dream Air ist Pimax’ erstes wirklich kompaktes Flaggschiff-Headset.
Im Kern stecken Sony 4K Micro-OLED-Panels. Das sind aktuell die besten Micro-OLED-Panels, die es für VR gibt. Sie laufen mit 90 Hz und sind kombiniert mit den neuen Pimax Concave-View-Pancake-Linsen. Genau derselbe optische Stack, der auch in der Crystal Super Micro OLED zum Einsatz kommt.
Dazu kommt integriertes Tobii Eye Tracking, was auch solide funktioniert. Viel besser als bei der Konkurrenz.
Die Dream Air ist ein kabelgebundenes DisplayPort-PCVR-Headset. Kein Standalone-Modus. Kein Wireless. Ihr braucht einen starken Gaming-PC. Das ganze Headset ist kompromisslos für Enthusiasten gebaut.
Es gibt zwei Versionen:
Die Lighthouse-Version kostet 1999 Dollar ohne Steuern. Sie kommt ohne Controller und benötigt Lighthouse-Basisstationen.
Die SLAM-Version kostet 2299 Dollar und bietet Inside-Out-Tracking inklusive Controller. Hier werden Keine Basisstationen benötigt.
Für dieses Review teste ich die Lighthouse-Version. Die SLAM-Version habe ich noch nicht erhalten, daher kann ich zur Inside-Out-Tracking-Performance aktuell nichts sagen.
Audio kommt über integrierte Lautsprecher in den Seitenteilen, dazu später mehr.
Jetzt zur Verarbeitung.
Die Dream Air ist klein. Wirklich klein. Und extrem leicht. Nur 170 Gramm.
Das ist für Pimax eine Revolution.
Wenn ihr ältere Pimax-Headsets wie die der Crystal-Serie kennt, wisst ihr: die sind groß, massiv und träge. Man hat sie bei jeder Kopfbewegung gespürt.
Hier ist das anders.
Materialtechnisch besteht sie überwiegend aus Kunststoff. Sie fühlt sich nicht ganz so hochwertig an wie eine Bigscreen Beyond 2 oder eine Meganex. Diese wirken in der Hand etwas edler und besser verarbeitet.
Die Dream Air fühlt sich solide an. In Ordnung. Aber sie ist für mich optisch kein Design-Highlight.
Für diesen Preis hätte man sich vielleicht noch etwas hochwertigere Materialien wünschen können. Sie ist nicht schlecht verarbeitet, aber beim haptischen Eindruck einfach nicht überzeugend.
Interessant ist die Dual-Kabel-Lösung. Zwei Kabel laufen von den Audioarmen nach hinten und treffen sich hinter eurem Kopf. Laut Pimax soll das den Zug auf die Brille besser verteilen.
Technisch stimmt das. Das Gewicht wird in der Tat verteilt.
Wie sich das im Alltag beim Spielen anfühlt, besprechen wir später im Komfort-Bereich.
Rein von den Features her ist das aber ein riesiger Schritt nach vorne für Pimax:
Kompaktes Design.
Sony 4K Micro-OLED.
Concave-View-Pancake-Linsen.
Tobii Eye Tracking.
DisplayPort PCVR.
Das sind echte Flaggschiff-Specs.
Bild – Der Star der Show
Kommen wir direkt zum Punkt.
Die Bildqualität ist aktuell die beste auf dem Markt.
Es gibt derzeit kein VR-Headset, das besser aussieht als die Dream Air. Das einzige Gerät auf Augenhöhe ist die Crystal Super Micro OLED, weil sie exakt denselben optischen Stack nutzt.
Was ihr hier seht, ist beeindruckend.
Die Sony-4K-Micro-OLED-Panels sind minimal besser als die BOE-4K-Panels in Meganex oder Play For Dream. Sie sind heller. Spürbar heller.
Und Helligkeit ist bei Micro-OLED entscheidend.
Das ist das hellste Micro-OLED-Headset, das ich bislang getestet habe. Schwarzwert ist perfekt. Farben sind satt. Der Kontrast ist extrem. Alles wirkt plastisch und lebendig.
Einzelne Pixel sind im normalen Gebrauch nicht mehr zu erkennen. Das Bild wirkt dicht, homogen, in sich stimmig.
Aber Panels allein reichen nicht.
Die Linsen müssen passen.
Und die Concave-View-Pancake-Linsen sind hier genau der richtige Partner.
Das sind die besten Pancake-Linsen, die ich bislang in einem Micro-OLED-Headset gesehen habe.
Erstens: deutlich weniger Einstrahleffekte als bei Meganex und Bigscreen Beyond 2. Szenen mit hohem Kontrasat sehen klarer aus. Es gibt definitiv noch etwas Glare, Pancake bleibt eben Pancake, aber wir sind näher an Quest-3-Niveau als je zuvor bei einem hochauflösenden Micro-OLED-Gerät.
Zweitens: fantastische Klarheit von Rand zu Rand. Ihr könnt mit den Augen nach links und rechts schauen, das Bild bleibt scharf. Der Sweet Spot ist großzügig und man findet ihn sofort beim Aufsetzen. Kein großes Rumgerücke mehr nötig.
Ganz außen im Sichtbereich gibt es einen leichten bräunlichen Farbstich. Der ist ohne Frage da. Wenn ihr eure Augen aber näher an die Linsen bringt, wird er deutlich weniger auffällig.
Das Zusammenspiel aus Displays und Linsen liefert für mich die beste Bildqualität, die ich je in VR gesehen habe.
Microsoft Flight Simulator 2024 hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Cockpits sehen real aus. Instrumente sind messerscharf. Der Blick nach draußen ist atemberaubend.
Und nicht nur bei Sims ist das so.
Half-Life Alyx müsst ihr hier einfach noch einmal spielen. Eure Lieblings-Shooter wirken neu. Adventure-Games bekommen einen frischen Anstrich. Ihr wollt eure gesamte Spielebibliothek hiermit nocheinmal durchprobieren.
So ein Upgrade ist das. Die Dream Air liefert die aktuell das beste Bild in VR in einem kompakten Formfaktor.
Das ist der Kern dieses Geräts, der Star der Show. Und ihr müsst das einfach selbst gesehen haben.
Verzerrungen
Beim Thema Verzerrungsprofil hat das Unternehmen ebenfalls sehr gute Arbeit geleistet. Ich sehe hier kaum Verzerrungen, weder im Zentrum des Sichtfelds noch, und das ist besonders wichtig, im Randbereich. In dieser Hinsicht ist das auf dem Niveau eines Mainstream-Quest-Headsets.
Wichtig ist allerdings, dass eure Augen den richtigen Abstand zu den Linsen haben. Das spielt beim Thema Verzerrungsprofil definitiv eine entscheidende Rolle.
Field of View & Binokularer Overlap
Ich habe 110 Grad horizontal und 89 Grad vertikal gemessen.
Das ist solide. Aber nicht riesig.
Die Form wirkt etwas wie 16:9. Horizontal gut, vertikal etwas begrenzt.
Und genau das ist der Punkt, wo noch Luft nach oben wäre.
Pimax plant FOV-Profile mit bis zu etwa 120 Grad horizontal. Das ist gut. Aber vertikal scheint es jedoch kaum mehr Spielraum für Verbesserungen zu geben.
Wenn euch maximaler FOV wichtiger ist als alles andere, dann ist eine Crystal Super 50 PPD weiterhin die bessere Wahl. Und auch bei MicroOLEDs kann die Meganex mit dem SBoys3 Treiber euch mehr vertikales FOV bei besserem Overlap zeigen.
Das ist wichtig zu verstehen. Und obwohl man leicht von der fantastischen Bildqualität hier geblendet ist, und dieses Manko leicht übergeht, möchte ich euch hier im MRTV Review klar darauf hinweisen. Deshalb schaut und vertraut ihr MRTV.
Die Dream Air liefert überragende Klarheit und Farben. Aber wenn euer Gehirn auf maximale Immersion durch FOV gepolt ist, werdet ihr die vertikale Begrenzung bemerken.
Zum binokularen Overlap:
Ich habe 83 Prozent gemessen.
Das ist gut. Natürlich. Angenehm für die Augen.
Das ist ein großer Fortschritt für Pimax.
Frühere Modelle hatten teils eine leicht unnatürliche Optik. Hier fühlt sich nichts falsch an.
Ihr setzt sie auf und es fühlt sich einfach richtig an.
Stundenlange Sessions sind problemlos möglich, ohne dass eure Augen sich danach erst wieder an die Realität gewöhnen müssen.
Das ist ein riesiger Schritt nach vorne für Pimax.
Eye Tracking – Endlich richtig gemacht
Die Dream Air kommt mit integriertem Tobii Eye Tracking.
Und es funktioniert.
Die Kalibrierung dauert rund 20 Sekunden. Ein paar Punkte anschauen, fertig. Kein Rätselraten, ob es korrekt trackt.
Es funktioniert einfach.
In Microsoft Flight Simulator 2024 ist Dynamic Foveated Rendering praktisch Plug-and-Play. Aktivieren und mehr Performance haben. Kein Gefrickel. Keine Hacks.
So soll es sein.
Bei 4K pro Auge braucht ihr Performance. Eye Tracking macht das möglich, ohne Bildqualität im Fokusbereich zu verlieren.
Auch in Social-VR-Apps wie VRChat arbeitet es präzise und natürlich.
Hier hat Pimax wirklich abgeliefert.
Tobii Eye Tracking in ein 170-Gramm-Headset zu integrieren und dabei so zuverlässig zu bleiben, ist keine Kleinigkeit. Das ist hervorragende Ingenieursarbeit.
Komfort – Eine neue Ära für Pimax
170 Gramm.
Das verändert alles. Und das ist nicht nur ein nichtssagender Youtube Clickbait Titel. Das ist tatsächlich so.
Früher waren Pimax-Headsets groß und schwer. Jetzt setzt ihr die Dream Air auf und ihr verschwindet in der virtuellen Realität und vergesst die Brille.
Schnelle Kopfbewegungen fühlen sich direkt an. Kein Wackeln. Keine Trägheit.
Wenn ihr danach wieder eine Crystal Light oder Crystal Super aufsetzt, wirken diese plötzlich massiv schwer.
Das hier ist das erste Pimax-Headset, das ergonomisch wirklich modern wirkt.
Zum Gesichtspolster:
Ich habe noch nicht die finale Retail-Version erhalten. Das aktuelle Polster ist besser als der frühe Prototyp den ich zuvor getestet hatte und es erlaubt es, näher an die Linsen zu kommen, was wichtig für Klarheit und FOV ist.
Der Schaumstoff ist allerdings eher hart. Nach etwa 30 Minuten merkt man Druck auf der Stirn. Es erinnert sehr an das alte Pico-4-Interface, was auch zu hart war.
Die gute Nachricht: das ganze wird magnetisch befestigt. Modding wird einfach sein. Drittanbieter-Lösungen werden sicher kommen.
Schon jetzt ist der Komfort gut. Mit besserem Polster könnte er exzellent werden.
Zum Kabel:
Zwei Kabel laufen hinter eurem Kopf zusammen. Die Gewichtsverteilung ist ausgewogen.
Aber die Stelle, wo beide Kabel zusammenlaufen, wird spürbar warm. Nicht gefährlich heiß, aber schon unangenehm.
Bei Kopfbewegungen spürt ihr diese dickere Stelle am oberen Rücken. Kein Dealbreaker, aber ich bin nicht überzeugt davon, dass das besser ist als ein einzelnes Kabel wie bei Beyond oder Meganex.
Das Kopfband, das aktuell mit dem Gerät ausgeliefert wird, nennt das Unternehmen „2D Headstrap“. Es ist weit entfernt von dem selbstspannenden Wunderwerk, das uns Pimax damals bei der Ankündigung der Dream Air gezeigt hat.
Es handelt sich um ein einfaches Softstrap. Und wisst ihr was? Es erfüllt seinen Zweck. Ich könnte mit diesem Strap leben, vor allem weil das Headset selbst so leicht ist. Man kann sich bequem zurücklehnen, sofern die doppelte Kabelbox nicht ständig im Weg wäre, und das System ist modular aufgebaut, sodass es in Zukunft durch andere Straps ersetzt werden kann.
Pimax selbst plant, ein hochwertigeres 3D-Strap auszuliefern, das an das Solo Knit Strap der Apple Vision Pro erinnert.
Trotzdem:
Das geringe Gewicht ist ein echter Game Changer. Und auch hier ist das keine Floskel.
Für Pimax ist das ein neues Kapitel. Dieses Headset könnte tatsächlich der Durchbruch für die Firma werden.
Audio – Positiv überrascht
Die integrierten Lautsprecher sind besser als gedacht.
Nicht auf DMAS-Niveau. Nicht audiophil. Aber gut.
In etwa auf Quest-3-Niveau, vielleicht etwas weniger Bass.
Wichtig ist:
Ich hatte nicht das Bedürfnis, sofort auf eine andere Audiolösung zu wechseln.
Das ist ein positives Zeichen.
Das Mikrofon ist ebenfalls gut. Klar. Für Streaming geeignet. Mehr als ausreichend für Multiplayer und Content Creation.
Audio ist nicht das Highlight, aber absolut gut genug.
Tracking – Lighthouse auf Top-Niveau
Getestet habe ich das Tracking mit zwei Lightouse Basisstationen im Studio.
Tracking war makellos.
Stabil. Kein Jitter. Keine Aussetzer. Keine Mikro-Zitterbewegungen.
In Shootern präzises Zielen. In Sims absolut stabil.
Genau so, wie Lighthouse-Tracking sein soll.
Zur SLAM-Version kann ich aktuell noch nichts sagen. Aber sobald diese erhältlich ist, werde ich sie natürlich sofort für euch testen.
Software & Kompatibilität – Ausgereift und stabil
Die Dream Air nutzt Pimax Play.
Und ich sage es ganz klar:
Pimax Play ist wirklich gut.
Stabil. Übersichtlich. Mit Mehrwert.
Installation war simpel. Downloaden, installieren, Headset anschließen, die Dream Air wird sofort erkannt. Keine Treiberchaos-Geschichten. Keine Firmware-Dramen.
Eye-Tracking-Kalibrierung ist sauber integriert. Alles wirkt modern und ausgereift.
Die softwarebasierte Dynamic-Foveated-Rendering-Lösung funktioniert mit vielen Spielen auch ohne native Eye-Tracking-Unterstützung. Das ist ein echter Vorteil.
Der einzige Bereich mit Luft nach oben ist Smart Smoothing.
SteamVR-Headsets wie Meganex oder Bigscreen Beyond profitieren vom sehr guten SteamVR Motion Smoothing. Pimax’ eigene Lösung ist nicht auf diesem Niveau. Da muss noch nachgebessert werden.
Dank Eye Tracking braucht ihr Reprojection aber seltener.
Kompatibilität ist hervorragend:
SteamVR-Titel laufen.
OpenXR-Titel wie Microsoft Flight Simulator 2024 laufen.
Eigene OpenXR-Runtime funktioniert korrekt.
AMD und Nvidia werden unterstützt.
Softwareseitig liefert Pimax jetzt wirklich ab. Was zuvor noch eine Schwäche bei Pimax war, ist jetzt eine Stärke. Aber bitte liebes Pimax, gib uns besseres Motion Smoothing, okay?
Fazit – Pimax hat es geschafft
Pimax hat es geschafft.
Die Dream Air liefert aktuell die beste Bildqualität in VR.
In einem 170-Gramm-Headset.
Allein diese Kombination macht sie besonders.
Wenn ihr als PCVR-Enthusiasten die beste Bildqualität in einem kompakten Formfaktor wollt, dann ist das hier die richtige Wahl.
Ihr werdet Spiele neu erleben. Sims neu entdecken. Details sehen, die euch vorher entgangen sind.
Es fühlt sich an wie ein Generationssprung bei Klarheit und Kontrast.
Ist sie perfekt?
Nein.
Das Gesichtspolster könnte komfortabler sein.
Smart Smoothing braucht eine Komplettüberarbeitung.
Vertikaler FOV dürfte größer sein.
Aber nichts davon ändert den Kern:
Die Dream Air ist ein absoluter Gewinner.
Das ist nicht einfach nur ein weiteres Pimax-Headset.
Das ist die erste VR Brille von Pimax, die sich wirklich komplett anfühlt. Das könnte der große Durchbruch für Pimax sein. Und für echte PCVR-Enthusiasten ist sie ganz klar eine Kaufempfehlung.
Alternativen
Dieses Review wäre nicht vollständig, wenn ich euch nicht auch Alternativen zeigen und erklären würde, welche Unterschiede diese Optionen für euch bedeuten.
Wenn ihr der Meinung seid, dass im Jahr 2026 kein Headset mehr kabelgebunden sein sollte, könnt ihr stattdessen zur Samsung Galaxy XR greifen, sobald diese mal in Deutschland erscheint. Es handelt sich um ein kabelloses Standalone-Headset, das mit Android XR läuft. Es nutzt ebenfalls die guten Sony 4K MicroOLED Panels und bietet sehr gute Pancake-Linsen. Dank Foveated Streaming könnt ihr eure PCVR-Titel richtig gut kabellos spielen, was sie zu einer interessanten Alternative macht. Außerdem bietet sie ein größeres vertikales Sichtfeld. Mit den DisplayPort-Bild der Dream Air kann sie allerdings nicht mithalten.
Wenn DisplayPort für euch Pflicht ist, dann ist der stärkste Konkurrent der Dream Air die Shiftall Meganex 8K MK2. Auch sie kommt mit 4K MicroOLED Panels, bietet ein leicht besseres vertikales Sichtfeld, mehr binokulare Überlappung und aktuell ein Headstrap, das meiner Meinung nach komfortabler ist als die von mir getestete Pimax-Lösung. Als ich noch das Dream Air Prototyp Gesichtsinterface benutzt habe, gefiel mit die Meganex sogar besser. Das hat sich mit dem verbesserten Dream Air interface jetzt allerdings geändert. Ausserdem sind die Meganex Linsen deutlich unterlegen, sie habern Verzerrungen im Randbereich und es gibt deutlich mehr Glare. Leider verfügt das Unternehmen auch nicht über eine besonders kundenfreundliche Rückgabepolitik. Trotzdem ist die Mark 2 eine solide Alternative für alle, die nicht bei Pimax kaufen möchten, aber trotzdem DisplayPort 4K MicroOLED-Bildqualität geniessen möchten.
Wenn der Formfaktor für euch keine Rolle spielt, ihr aber mehr Helligkeit und deutlich größere Sichtfelder benötigt, dann schaut euch die Pimax Crystal Super 50 PPD oder die Ultrawide an.
Welche der beiden für euch die richtige Wahl ist, hängt davon ab, wie wichtig euch die binokulare Überlappung ist. Wenn euch das wichtig ist, greift zur 50 PPD. Wenn nicht, nehmt die Ultrawide.
MRTV Käuferschutz
Solltet ihr euch zum Kauf der Dream Air entschieden und über den MRTV Link hier auf der Seite kaufen, greift für euch der MRTV Käuferschutz. Falls nach der Lieferung etwas schiefläuft und der Pimax Kundenservice euch nicht weiterhilft , steht ihr nicht alleine da. Ihr könnt mich über eine eigene Affiliate-Buyer-E-Mail-Adresse kontaktieren und falls ein Fall festhängt oder schief läuft, kann ich unterstützend eingreifen und ihn weiter eskalieren.
Und bei einem teuren Headset wie diesem kann das einen echten Unterschied machen und ihr steht im Ernstfall nicht alleine da.